1969

Schon damals kam die Erkenntnis, dass die Zukunft eines Vereins nur durch Nachwuchs gewährleistet werden kann. 1968 wurde Erwin Schwab zum Jugendleiter des Vereins gewählt. Ihm war zu verdanken, dass es in der Kinder- und Jugendgruppe stark aufwärts ging.

Er machte sich beim Kreisjugendring vorstellig und konnte somit Zuschüsse von dieser Vereinigung für unseren Verein bekommen. Er opferte sehr viel Freizeit, um den Mitgliederstand der Kinder zu erreichen, der für ein Dorf wie Rogging geradezu unglaublich war. Es gab in Rogging kaum ein Kind, das nicht beim Trachtenverein Mitglied war, und das nicht nur passiv, sondern aktiv.

Infolge des großen Zuwachses der Kinder- und Jugendlichen entschlossen sich die Mitglieder, eine Jugendfahne anzuschaffen. Verbunden mit dem 20-jährigen Gründungsfest feierte der Verein seine 2. Fahnenweihe, die für den Ort Rogging wieder ein großes Ereignis wurde.

Als Schirmherr fungierte Landrat Deininger, Fahnenmutter war Magdalena Will, die Fahnenjungfrauen Marianne Steinberger, Sieglinde Listl, Monika Arnold, Georgine Hanwalter, Roswitha Hanwalter und Helena Huber. Die kirchliche Weihe vollzog wiederum Pater Cyrill Weigl, Patenverein waren die „Holzhacker“ Obertraubling. Damit war ein weiteres großes Ziel im Vereinsleben erreicht.

Im März 1972 hielt der Gau Niederbayern seine Vorständetagung in Rogging ab.

Dank des Theaterleiters Josef Ratz, der dieses Amt 43 Jahre innehatte, konnte der Verein in den nächsten Jahren wieder sehr viele Theater spielen, die den verein weit über die Grenzen des Laabertales bekannt machten.